#meinBGL
Die Landkreis-Umfrage.
Danke für Ihre Ideen!

Rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Berchtesgadener Land haben sich in den vergangenen Wochen an unserer Umfrage beteiligt – deutlich mehr als wir erwartet hatten.

Informiert wurde über Social Media und ausliegende Bierdeckel in den Gemeinden. Umso beeindruckender ist die Resonanz.
 

Vor allem aber: Vielen Dank für Ihre Mühe! Denn viele von Ihnen haben sich nicht nur durchgeklickt – sondern sich richtig Zeit genommen. Über zwei Drittel der Teilnehmer haben offene Fragen ausführlich beantwortet. Und das, obwohl 98 % von Ihnen die Umfrage am Handy ausgefüllt haben.

 

Das zeigt uns deutlich: Es war Ihnen wichtig. Entsprechend gehen wir mit den Antworten auch um. Franz Rasp hat ALLE offenen Antworten genau gelesen! Auch die, vor denen stand: "Sie werden das ja eh nicht lesen, aber..." Doch. Hat er.  

Wir haben verstanden.

Ein klarer Arbeitsauftrag für die Kommunalpolitik.

 

Verwaltung, Tempo und Wohnraum sahen wir bereits als Schlüsselthemen. Die direkte Rückmeldung der Bürger macht das noch einmal unmissverständlich deutlich. Die Menschen erwarten – zu Recht – funktionierende Abläufe, nachvollziehbare Entscheidungen, klare Kommunikation und Führung. Daran wird man den nächsten Landrat und auch Kreistag messen. 

 

Es geht noch weiter! Die Auswertung der Bürgerumfrage erfolgt Schritt für Schritt. Weitere Ergebnisse veröffentlichen wir in den kommenden Wochen hier auf der Homepage.

 

Danke für Ihr Vertrauen.
Danke für Ihre Offenheit.
Und danke für Ihre Zeit.

Wer hat teilgenommen?

Wenn eine Partei eine Umfrage startet, liegt der Verdacht nahe, dass vor allem Parteifreunde antworten. Die Zahlen zeigen jedoch etwas anderes: Nur 14 % der Teilnehmer gaben an, politisch engagiert oder Mitglied einer Partei bzw. Wählergruppe zu sein.
 

Die Umfrage erreicht also die gesellschaftliche Mitte. Wir hatten ehrlich gesagt mit Pauschalkritik oder markigen Kommentaren gerechnet, wie man es aus Social Media kennt. Aber stattdessen haben wir rund 1.500 sehr konkrete, konstruktive Vorschläge und Kritikpunkte erhalten – echte Stimmen aus der Bürgerschaft.

Und ja – wir haben sie ALLE gelesen. Franz Rasp hat sie alle gelesen. Auch die, die mit ‚Sie werden das eh nicht lesen, aber …‘ beginnen. Wenn Sie sich solche Mühe machen ist es für uns selbstverständlich, dass wir auch richtig hinhören - und die Rückmeldungen ernst nehmen. 

Was bewegt die Menschen am meisten? 

Neben den statistischen Auswertungen sind es vor allem die 1.500 freien Antworten, die ein klares Bild zeichnen:

 

Thema Nr. 1: Verwaltung und Tempo

In über 300 Rückmeldungen geht es um das Landratsamt, Behörden, Genehmigungen oder Verwaltungsabläufe. Kein anderes Thema wurde so häufig angesprochen. Die Teilnehmer berichten von 

  • langen Bearbeitungszeiten
  • fehlender Planungssicherheit
  • unzureichender Beratung
  • schwer nachvollziehbaren Entscheidungen
  • Dabei richtet sich die Kritik nicht gegen einzelne Mitarbeiter, sondern gegen Strukturen und Abläufe. Gefordert wird:

    ✔ mehr Beratung
    ✔ schnellere Entscheidungen
    ✔ eine Verwaltung als Dienstleister auf Augenhöhe

Oder kurz: Unsere Verwaltungen sollten keine "Instanz" sein, bei der Bürger als „Bittsteller“ auftreten müssen. Ja, diesese Notwendigkeit deckt sich 100 % mit unseren Zielen. Die Verwaltung muss noch mehr Partner und echter Dienst-Leister werden. Das ist genau, was Franz Rasp anstoßen wird, wenn er Landrat in BGL sein wird. 

Das zweite große Zukunftsthema: Wohnen.

Rund 130 Rückmeldungen befassen sich direkt oder indirekt mit:

  • hohen Mieten
  • fehlenden Bauflächen
  • Wohnungsbau
  • Zweitwohnsitzen

Viele äußern die Sorge, dass junge Menschen und Familien sich ein Leben im Landkreis künftig nicht mehr leisten können. Gleichzeitig bewerten fast ein Drittel der Teilnehmer Bildung und Fachkräftesicherung als entscheidende Zukunftsthemen. Wohnen wird daher nicht als rein sozialpolitische Frage gesehen – sondern als zentraler Standort- und Wirtschaftsfaktor.

Und ja, das denken wir auch. Allerdings ist die Antwort auf diese Frage nich in einem Satz gesagt - zu viele Einflüsse spielen eine Rolle. Aber eines ist klar: Was Landkreis und Kommunen in diesem Bereich tun können, müssen sie anpacken. Alle miteinander. 

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